KG Adler Werth 1968/09 e.V.


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20.Februar 2012

Presse

Bericht der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten am 20. Februar 2012

Fast die närrische 4 x 11 erreicht
Farbenprächtiger und vielvältiger Umzug durch das Jubiläumsdorf Werth


Aus luftiger Höhe grüßten Prinzessin Bea I. und Alexandra I. (Schmidt) aus luftiger Höhe ihre närrischen Untertanen in Werth.

Stolberg-Werth. Motive für eine Fotosafarie gab es am Karnevalssamstag in Stolbergs Norden mehr als genug. Denn beim traditionellen Werther Umzug bevölkerten die Tiere des Urwalds und der Savanne die Straßen. Dem Sessionsmotto getreu "In Afrika trommelt es überall", waren örtliche Nachbarschaftsinitiativen und Freundesgruppen unter anderem in die Kostüme von Geparden, Zebras, Löwen, Gorillas, Giraffen und Tiger geschlüpft. Wiederum war es der KG Adler Werth - die ihr 4 x 11-jähriges Jubiläum feiert - gelungen, einen farbenprächtigen, und mit 39 Zugnummern, rekordverdächtigen Umzug auf die Beine zu stellen.

Laut Zugorganisator Peter Nießen, der auf einer kleinen Bühne an der Kapelle thronte und die zahlreichen Zuschauer mit Hintergrundinformationen versorgte, hatte man im Vorfeld alle Hebel in Bewegung gesetzt um dem Jubiläum entsprechend, 44 Nennungen zu erreichen.
Dass das bis auf fünf Zugnummern nicht ganz geklappt hat, hat dem bunten Bild aber nicht geschadet. Ganz im Gegenteil, Werths Umzug überzeugte durch seine Vielfalt und seinen Ideenreichtum. Vielfalt, die auch von der Donnerberger Gruppe "De Männer 09" und den Karnevalsgesellschaften Teuflische Jecke und Echte Frönde unterstützt wurde. Sie waren nämlich erstmals mit dabei und feierten somit eine Premiere. Neben diesen Innenstädtischen Gruppen waren auch Fußgruppen und Wagen aus Gressenich, Vicht, Schevenhütte und Mausbach nach Werth gekommen.


"In Afrika trommelt es überall": Entsprechend dem Motto hatten sich die meisten Teilnehmer des Werther Zuges auch in Geparden, Gorillas, Zebras & Co verwandelt.Fotos: T. Dörflinger

Groß war die Zahl der Tollitäten. Außer Ellen I. aus Inden-Lamersdorf, wurde auch Mausbachs Kinderprinz Sam I. (Strauch) durch Werths Straßen kutschiert. Im Mittelpunkt standen aber die örtlichen Tollitäten, nämlich Prinzessin Bea I. und Alexandra I. (beide Schmidt). Mutter und Tochter thronten in luftiger Höhe auf den Zinnen einer aus Pappmaché bestehenden Burg und schaufelten ohne Unterlass Kamelle ins närrische Volk: Schon im 14. Jahrhundert wird in Werth ein Rittergut erwähnt, das volkstümlich als "Werther Burg" bezeichnet wird.

Ein karnevalistisches Jubiläum feierten auch die "Höngscher" aus Eschweiler. Die Indestädter Hundefreunde machten nämlich zum elften Mal im Hundekostüm die Straßen unsicher. Für die Musik waren das Trommler- und Pfeifercorps aus Mausbach und die Gressenicher Blasmusikanten verantwortlich. Sie versorgten Zugteilnehmer und Zuschauer mit fetzigen Melodien.

Die am Straßenrand Feiernden ließen es sich derweil bei Getränken und Essbarem gut gehen. So hatten die Maijungen an der Ecke Albertsgrube / Dorfstraße einen Grillstand aufgebaut. Einen Verteilerkasten als Theke nutzte der "Herzog-Clan" vom Rosenhügel. "Unsere Stammkneipe", scherzte Clan-Chefin Ursula Herzog, die an der Ecke Zaun-/Dorfstraße eine 15-köpfige Gruppe um sich versammelt hatte.

Nach Zugende war noch lange nicht Schluss. Schließlich wurde im Festzelt an der alten Schule munter weiter gefeiert.


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