KG Adler Werth 1968/09 e.V.


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16.November 2010

Presse

Bericht der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten am 16.November 2010

Bützen kann schwierig sein
KG "Adler Werth": Kinderprinz Andreas I. besteht "Herausforderung"
Stolberg-Werth. Für einen 13-Jährigen kann das Küssen durchaus schwierig sein: Zumindest dann, wenn der junge Mann gleich mit einem ganzen Rudel kichernder Mädels konfrontiert wird und jedes Einzelne davon bützen soll. In einem solchen Fall kann das Bützen zur Herausforderung werden.

Dieser Herausforderung hat sich Kinderprinz Andreas I. (Schmidt) von der Karnevalsgesellschaft "Adler Werth" zwar mit hochroten Wangen, aber durchaus mutig, gestellt. Bei seiner Proklamation, die am Freitag in der alten Schule gefeiert wurde, sah sich der junge Prinz gleich einer kompletten Jugendtanzgruppe gegenüber.

Die jungen Damen aber gaben sich zurückhaltend. Was zur Folge hatte, dass das Bützen zum Dahingehauche wurde, wie man es in der Highsociety beobachten kann. Was in der Praxis bedeutete, dass der Kuss nur angedeutet wurde: einmal links, einmal rechts - das war's. Die Erwachsenen fanden es urkomisch und hielten sich die Bäuche vor Lachen.

Andreas I. aber blieb dennoch relativ entspannt, wenngleich mit hochroten Wangen. Ein Lob ist an dieser Stelle aber auch für die Jugendtanzgruppe angebracht: Obwohl sie wegen der Enge - der Raum war für den Andrang einfach zu klein - nicht ihr einstudiertes Bühnenprogramm zeigen konnte, war ihr Tanz mitreißend.

Zurück zum Thema Bützen: Wie man richtig bützt, zeigte Luise Nießen, ehemals Seniorenpräsidentin des Vereins. Die 78-Jährige drückte dem Prinzenachwuchs einen herzhaften Schmatzer auf die Wange. Und Andreas I.? Der bützte zurück, wie es sich für einen Prinzen gebührt. Man muss ihn halt nur machen lassen. (eis)


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